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21.01.2012 |
| Bahnrekord von unserem Peter reicht nicht zum Punktgewinn gegen heimstarke Radeberger |
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Es sollte ein großer Tag für Dresden-Neustadt werden. Nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen die Mannschaft des Radeberger SV in der Hinrunde waren wir fest entschlossen, die Punkte zurück nach Dresden zu holen. Anders sollte es jedoch kommen. |
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Für uns starteten Denis und Sveni im ersten Durchgang, fest entschlossen, die Basis für den angestrebten Sieg zu zementieren. Und tatsächlich beide legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, wobei vor allem Denis mit fast 170 Vollen deutliche Zeichen setzte. Bei Sveni waren es die letzten 5 Würfe in die Räumer, wo er mit einer 8-1, 8-1, 8 Kombination seinen geringen Vorsprung auf seinen direkten Gegner Michael auf 31 Zähler ausbauen konnte. Auch Denis brachte über 10 Punkte mit. DD-Neustadt führte mit über 40 Holz Vorsprung nach der ersten Bahn, die Gastgeber zeigten erste Zeichen nervlicher Anspannung, die Weichen standen auf Sieg. Und es ging nach dem Bahnwechsel gut weiter. Obwohl Denis auf der schwer zu verstehenden Bahn 1 etwas mit sich haderte und etliche Zähler auf seinen Mitspieler Rene hergeben musste, profitierte Sveni auf Bahn 3 vor allen von seiner Länge in der Auflage und machte von Wurf zu Wurf Boden auf Michael gut, welcher mit den Vollen auf Bahn 4 einige Startschwierigkeiten hatte. Der Vorsprung stand auch nach den Vollen, wir waren obenauf und jubelten. Dann war die kurze Phase des Hochgefühls zu Ende. Sveni fand in den Räumern überhaupt keine Eistellung zur Bahn. Lausige Anspiele, die Zerstörung aller zusammenstehenden Bilder und ganze Serien mit bis zu 5 Fehlkugeln auf Einzelkegel ließen ihn verzweifeln und trieben das blanke Entsetzen in unsere Gesichter. Alle Versuche, ihn zu beruhigen und auf die Bahn einzustellen, scheiterten. Das Spiel kippte und wir mussten unseren Vorsprung hergeben. Für Sveni standen am Ende 34 Räumer mit 10 Fehlkugeln zu Buche. Ein Schlag, von dem er sich nicht mehr erholen sollte. Nun schlug die Stunde der Gastgeber, welche sich vom Schock der ersten Bahn erholt hatten und uns jetzt vorführten, was die Radeberger Anlagen hergeben. Besonders Michael zeigte mit einer 250 Bahn was alles möglich ist. Wir gerieten in Rückstand, welcher von Wurf zu Wurf anwuchs. Obwohl Denis noch relativ gut mithielt und kämpfte, zeigte Sveni, dass er sich innerlich aufgegeben hatte. Besonders seine große Sicherheit, aus dem vollen Bild wahlweise auf der linken oder rechten Seite jeweils zwei Kegel herauszuspielen, ließen dies deutlich werden. Auf der letzten Bahn haderte dann auch Denis mit den Abräumern, was sich vor allem in harten Anspielen und Unsicherheiten in den Bildern zeigte. Er brachte es jedoch auf akzeptable 857 Zähler. Sveni verließ die Bahn den Tränen nahe mit 787 Zählern und 21 Fehlkugeln. Wir lagen nach einem grandiosen Start 114 Zähler zurück. Ein emotionaler Moment für uns alle, leider kein positiver. |
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Im zweiten Durchgang starteten Andreas und Fred. Beiden fehlte es nicht an der notwendigen Entschlossenheit, hatten sie doch im Weihnachtsspiel gegen Flöha eine ähnlich schwierige Aufgabe gemeistert. Aber diesmal kam es anders. Fred bekam die ganze Auswirkung seiner schlechten Auflage weit außerhalb der Mitte zu spüren, da der über 20 Jahre alte gut eingespielte Anlaufbereich der Radeberger Anlagen keine Auflage außerhalb der Mitte tolerierte. Nur mit äußerster Konzentration und großer Kraftanstrengung gelang es ihm die Gasse zu spielen, wobei er immer wieder mit Serien harter Kugeln und Fehlkugelserien auf Einzelkegel, vor allen auf die beiden Außenkegel zu kämpfen hatte. Auf den letzten Räumern waren seine Reserven verbraucht und er musste seinen direkten Kontrahenten Markus ziehen lassen. Dieser nutzte die Gelegenheit um sich die vorher verloren 30 Punkte bis auf zwei Zähler zurückzuholen. Am Ende standen für Fred 864 Zähler zu Buche, viel zu wenig, um das Spiel zu kippen. Andreas zeigte wieder einmal mehr seine augenblicklich hervorragende Form und brachte es auf sehr gute 893 Zähler. Da aber sein Gegenspieler Sven ebenfalls groß aufspielte, war es auch ihm nicht möglich, den Spielverlauf auf irgendeine Art zu beeinflussen. Der zweite Durchgang konnte den Rückstand um ganze sieben Punkte auf 107 Zähler reduzieren. Zu viel, um das Spiel noch zu gewinnen. |
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Im letzten Durchgang starteten Dietmar und Peter, welche eindrucksvoll demonstrierten, dass man die Anlagen verstehen und beherrschen kann. Beide profitierten von ihrer Erfahrung und zeigten von Beginn an ein konstantes Spiel mit großer Sicherheit und warteten mit großen Zahlen auf. Auf der dritten Bahn, der schwierigen Bahn 1, gelang Peter dann eine sagenhafte 273 mit 125 Räumern. Das war der endgültige Dolchstoß für Sveni, welcher mit hängendem Kopf zuschaute und die Welt nicht mehr verstand. Am Ende erzielte Peter mit 976 Zähler einen neuen Einzelbahnrekord, welcher auch bei den Herren gültig ist. Zu erwähnen sind dabei die 358 Räumer mit 0 Fehlwürfen. Da sein direkter Kontrahent Jörg auf Bahn 2 etwas mit sich haderte, schrumpfte unser Rückstand nach dieser Bahn auf 54 Zähler und wir witterten noch einmal für einen kurzen Moment die Morgenluft des Sieges. Auf der letzten Bahn zeigten die routinierten Gastgeber jedoch, dass ihnen 54 Zähler Vorsprung genügen, um das Spiel zu gewinnen. Dietmar gelang mit ausgezeichneten 905 Zählern ebenfalls ein grandioses Spiel. Aber auch die Gastgeber hielten mit 931 Zählern für Oliver und 907 Zählern für Jörg gewaltig gegen. Ein wirklich karätiger Schlussdurchgang, der sehenswerten Kegelsport bot und der Aussage "Das Beste kommt immer zum Schluss." einmal mehr Gültigkeit verlieh. |
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Alles in allem ein spannendes und faires Spiel, welches der Radeberger SV souverän und verdient gewann. Uns blieb nichts anderes übrig, als geschlagen abzuziehen. |
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SpielberichteTabelleLiga-EinzelwertungMannschaftsschnitte |
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14.01.2012 |
| 5342 : 5054 Heimsieg gegen Görlitz bestätigt unseren Aufwärtstrend. |
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Das erste Spiel im Sportjahr 2012 stand für beide Mannschaften unter ganz besonderen Vorzeichen. |
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Während für Görlitz es galt schon fast den letzten Strohlhalm zu angeln wollten wir unseren positiven Trend aus den letzten Spielen (immerhin hatten wir 3 der letzten 4 Spiele gewonnen) zu bestätigen und die WEichen für die Rückrunde auf Angriff zu stellen. Wir hatten aus der Hinrunde leider einiges liegen gelassen. |
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So begannen wir mit der gleichen erfolgreichen Aufstellung aus den letzten Spielen. Es begann unser Sven, der seine aufsteigende Form mit 880 Holz und ganz starken Räumern (325 Holz, 1 Fehler) bestätigen konnten. Das mit den Vollen lernt er bestimmt auch noch. Unterstützt wurde er von Andreas aus unserer Zweiten Mannschaft, die wieder einmal einen der Ihren abstellte um uns zu unterstützen. Unsere Anerkennung dafür. Andreas spielte leider auf den ersten beiden Bahnen etwas verhalten, konnte sich aber im Spielverlauf steigern und zeigte, dass er zu den Leistungsträgern in unserer 2. gehört. Am Ende konnte er 854 Holz beisteuern. Da auch die Görlitzer Sportfreunde mit 881 und 841 Holz einen guten Start erwischten, übergaben wir lediglich mit einem Minimalen Vorsprung von 12 Holz auf unser letztens so fulminant aufspielendes Mittelpaar. |
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Fred haderte wie gewohnt mit seiner Mittelauflage, konnte dies aber mit z.T. sehr guten Vollen kaschieren. Leider startete er in seine erste Räumerbahn eher verhalten und erholte sich erst im Laufe der 3. Bahn von dieser. Nun begann er endlich zu Kegeln und steuert schlussendlich 881 Holz bei. Da auch Andreas seine Form aus dem letzten Heimspiel mehr als bestätigen konnte und 912 Kegel zu Fall brachte wuchs unser Vorsprung für das 3. Paar auf komfortable 156 Holz an. |
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Was sollte da noch passieren? Allzumal Peter und Dietmar das Schlusspaar bildeten. Mit dieser ungewohnten Situation konnten beide aber gut umgehen und Peter gelang quasi alles. An 983 Holz gibt es einfach nichts auszusetzen. Hervorzuheben sind die 371 Räumer. Dietmar war nicht ganz so glücklich mit seinem eigenen Ergebnis (832 Holz), konnte sich aber auf Peter und den Gegner verlassen. In Summe ging auch der 3. Durchgang an uns und wir gewannen mit deutlichem Vorsprung und können den Auftakt ins Sportjahr als gelungen bezeichnen. |
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Am nächsten Spieltag geht es zu den Sportfreunden aus Radeberg bei denen wir aufgrund der erlittenen Heimniederlage aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen haben. |
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SpielberichteTabelleLiga-EinzelwertungMannschaftsschnitte |
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